Aktivitäten
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Tranportmedizin
im Gleichschritt einer sich entwickelnden Intensivmedizin Patienten von einem Krankenhaus in ein anderes zu transferieren, wurde über viele Jahre von rettungsmedizinischen Notfalleinrichtungen wahrgenommen. In Folge der allgemeinen Mobilitätszunahme der Menschen, der wachsenden Touristenströme und bei gleichzeitiger Spezialisierung der Medizin, stieg auch die Notwendigkeit, Patienten oftmals auch in kritischem Zustand über weite Distanzen transferieren zu müssen. Komplikationen und schlechte Erfahrungen bei diesen Intensivpatiententransporten verstärkten die Einstellung, mit Geschwindigkeit und erhoffter Verkürzung der Transportzeit, die negativen Auswirkungen auf die Patienten geringer zu halten. Sehr bald wurden Patiententransporte mit Hubschrauber und Flugzeug zum „Goldstandard“. Die gute mediale Verkaufbarkeit und Werbeträgerfunktion dieser Transportmittel verstärkte diese Entwicklung. Vor allem bei innerklinischen Transporten mit neuen invasiven Überwachungsmöglichkeiten ist die Intensivmedizin seit einigen Jahren in der Lage, kritisch kranke Patienten besser zu beobachten und zu beurteilen. Damit konnten Ursachen von klinischen Verschlechterungen während oder nach dem Transport dokumentiert und zugeordnet werden. Die zu diesem Thema
nicht sehr umfangreiche wissenschaftliche Literatur
bringt in Summe aber zum Ausdruck, dass das in der Vergangenheit beschriebene
Transporttrauma im Wesentlichen durch ungenügende
medizinische Betreuung bei reduzierter Therapie und Überwachung
in diesen Phasen verursacht wird. Warum Institut
für Transfer und MobileIntensivmedizin? Die Unterstützung durch unsere Heimatuniversität Innsbruck, mit ihren Intensivabteilungen, vor allem der „Klinische Abteilung für Allgemeine und Chirurgische Intensivmedizin“ (Leiter Prof.N.Mutz), erleichterte uns die MIM-Gründung.
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